XXL-Feriendorf am

"HOG BARG" in Godern ?

!!! NICHT MIT UNS !!!

Bürgerinitiative am “HOG BARG“

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Wir stehen für Offenheit, Transparenz, Beteiligung und eine maßhaltige Entwicklung unserer Gemeinde.

Wir sind GEGEN ein Feriendorf in Godern !

Wir sind NICHT GEGEN Entwicklung und sanften Tourismus in der Gemeinde Pinnow.

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News

Aktuelles aus der Bürgerinitiative am “HOG BARG“

#1 Der Aufstellungsbeschluss

Mit den folgenden Ausführungen wollen wir die Bedeutung unseres Anliegens „Kein Aufstellungsbeschluss auf Grundlage der aktuellen Planungen…“ erläutern.


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22.02.2021

Unsere Eindrücke: Sitzung der Gemeindevertretung am 26. Januar 2021 !

Auf Bitten des 1. stellvertretenden Bürgermeisters Herrn Klaus-Michael Glaser haben wir nur zwei Vertreter der Bürgerinitiative am HOG BARG zu dieser Sitzung entsandt. Ein kurzer Bericht !

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30.01.2021

Godern zeigt Flagge:
233 Goderner DAGEGEN !

Das Ergebnis unserer kontaktlosen Unterschriftensammlung spricht eine klare Sprache: 233 Goderner DAGEGEN !

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22.01.2021

"Bürger sollen mitentscheiden" Reaktion auf den Artikel vom Wochenende in der SVZ !

Der amtierende Bürgermeister Herr Klaus-Michael Glaser stellt klar: „Ich habe bereits mehrmals gesagt, dass wir vor jeglichen Entscheidungen eine Einwohnerversammlung abhalten.“

Zum Artikel auf SVZ.de


19.01.2021

Schweriner Volkszeitung berichtet: "Protest gegen XXL-Häuser wird lauter" !

In der Wochenendausgabe berichtet die SVZ über unsere Arbeit, die Argumente gegen das geplante Feriendorf und der Forderung nach deutlich mehr Partizipation in einem Dorf-Entwicklungsdialog.

Zum Artikel auf SVZ.de


16.01.2021

Bürgerinitiative am “HOG BARG“ jetzt bei Instagram und Facebook !

Alle Infos jetzt auch in den sozialen Netzwerken:

Instagram: KLICK
Facebook: KLICK

Folgt und unterstützt uns !


09.01.2021

[UPDATE] Ergebnis der kontaktlosen Unterschriftensammlung bis zum 07.01.2021 !

Vielen Dank für die starke Beteilung.

Abgegebene Stimmen: 582
Davon entfallen auf den Ortsteil Godern: 233

Die Stimmeabgabe ist weiterhin möglich!


07.01.2021

Antwort auf den offenen Brief vom 1. stellv. Bürgermeister eingegangen !

Klaus-Michael Glaser antwortet auch im Namen der gesamten Gemeindervertretung auf den offenen Brief.

Antwort auf offenen Brief als PDF: KLICK


21.12.2020

[UPDATE] Ergebnis der kontaktlosen Unterschriftensammlung bis zum 21.12.2020 !

Vielen Dank für die starke Beteilung.

Abgegebene Stimmen: 544
Davon entfallen auf den Ortsteil Godern: 213

Die Stimmeabgabe ist weiterhin möglich!


20.12.2020

Antwort auf den offenen Brief vom stellv. Ortsvorsteher Goderns eingegangen !

Die erste Reaktion auf unseren offenen Brief aus der Gemeinde kommt von dem stellv. Ortsvorsteher (OT Godern) Frank Schack: KLICK


Antwort auf offenen Brief als PDF: KLICK


17.12.2020

Fachkundiger Unterstützer aus Pinnow !

Herr Thies Wöllecke aus Pinnow ist Unterstützer der Bürgerinitiative am “HOG BARG“.

Folgende Fragen und Anmerkungen zum geplanten "Ferienpark Hog Barg" richten sich an den 1. stellv. Bürgermeister Herrn Glaser: KLICK


16.12.2020



Offener Brief an den 1. stellvertretender Bürgermeister und die Gemeindevertreter versandt !

Die Bürgerinitiative wendet sich mit einem offenen Brief an den Bürgermeister und die Gemeindevertreter: KLICK


Offener Brief als PDF zum Download: KLICK

15.12.2020

Plakataktion angelaufen !

An allen drei Ortseingängen weisen seit Samstag große Banner auf die Bürgerinitiative am “HOG BARG“ hin !

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13.12.2020

Kontaktlose Unterschriftensammlung in der Gemeinde gestartet !

Jeder Haushalt in der Gemeinde Pinnow hat heute diese Unterschriftenliste im Briefkasten.
Ziel der Aktion ist es, ein Meinungsbild der Einwohner/innen zu erhalten.
Bitte unterstützen Sie uns durch Ihre Rückmeldung !!!

Weitere Infos auf der Unterschriftenliste hier zum Download: KLICK


12.12.2020

Fehlende Fragen online !

Auf den Internetseiten der Gemeinde Pinnow wurden am Abend des 07.12.2020 die fehlenden Fragen aller Fraktionen aus der Sitzung der Gemeindevertretung am 24.11.2020 veröffenticht.


08.12.2020

Das Projekt


ca. 30 Ferienhäuser !


30 "Holz XXL Ferienhäuser" mit Pool sollen in drei Clustern in die einmalige Endmoränenlandschaft oberhalb des Parkplatzes gebaut werden. Jedes Haus bietet Platz für bis ca. 20 Personen. Die Natur wird unwiederbringlich zerstört.

ca. 400 Betten !


Der Ortsteil Godern hat aktuell rund 360 Einwohner. In den Sommermonaten täglich zusätzlich viele Badegäste. Bei Vollauslastung der ca. 400 Betten im XXL Feriendorf wird sich die Anzahl der Menschen im Ort verdoppeln. Die Kapazitätsgrenze der Badestelle ist bereits ohne Feriendorf erreicht.

ca. 130.000 Übernachtungen !


Pro Jahr ! Zusätzlich zu der hohen Anzahl an Tagestouristen im Sommer an unserer Badestelle kommen viele weitere Touristen hinzu. Höherer und permanenter Durchgangsverkehr und Verkehrschaos sowie Auswirkungen auf die Sicherheitslage und Ruhestörungen im Ortsteil drohen.

ca. 30.000m² Landschaftsfläche betroffen !


Unwiederbringliche Zerstörung der Endmoränenlandschaft. Oberhalb des jetzigen Parkplatzes soll diese Fläche bebaut werden. Drohende Wasserknappheit im Sommer und erhebliche Investitions- und Folgekosten drohen.

Die Schweriner Volkszeitung (SVZ) berichtete erstmals am 4. November 2020 unter der Überschrift „Nächster Versuch für Feriendorf" über das geplante Projekt und die aktuelle Sachlage in Godern. (Artikel SVZ vom 4.11.2020)

Sehr viele Einwohner der Gemeinde erfuhren zu diesem Zeitpunkt zum ersten Mal von der Projektinitiierung und der Idee den „Hog Barg“ mit einem Feriendorf zu bebauen.
Das geplante Projekt eines dänischen Hausbauers umfasst in den aktuellen Überlegungen den Bau eines Ferienparkes mit ca. 30 Häusern oberhalb des jetzigen Parkplatzes auf der linken Seite vom Ortseingang auf einer Fläche von ca. 30.000 Quadratmetern.
Die Bettenzahl variiert je nach Größe zwischen 10 bis 20 Personen je Haus –in der Summe ist von etwa 400 Betten auszugehen. Zusätzlich soll eine kleine Sportanlage und ein kleiner Kiosk entstehen.

Laut der Aussage des 1. stellv. Bürgermeister Herrn Klaus-Michael Glaser in der Schweriner Volkszeitung ist das Ergebnis, ob der Ferienpark kommt oder nicht, noch völlig offen. Gleichzeitig soll eine Entscheidung im Januar 2021 über den Aufstellungsbeschluss fallen.

Die Vertreter der Gemeinde haben sich mit dem Thema „Ferienpark am Hog Barg“ bereits im August 2020 im nicht öffentlichen Teil des „Ausschusses für Bau, Umwelt-, Verkehrs- und Ordnungsangelegenheiten“ befasst (18.08.2020 – TOP N10 - Beratung und erste Gedanken zum Feriendorf Hog Barg in Godern).
Im Ergebnis dessen wurden die Fraktionen aufgerufen Fragen an den Investor zu sammeln, welche sodann in der Gemeindevertretersitzung Ende November, ebenfalls im nicht öffentlichen Teil, beantwortet wurden. (24.11.2020 – TOP N14 - Beratung zum Feriendorfprojekt Hog Barg in Godern).
(Sitzungsprotokolle des Amtes Crivitz)

Es gab zur Sitzung der Gemeindevertretung am 24. November 2020 eine rege Beteiligung aus der Einwohnerschaft der Gemeinde, welche aber leider aufgrund der Corona-Auflagen beschränkt werden musste. Im Rahmen der Einwohnerfragestunde teilte Herr Klaus-Michael Glaser u.a. mit, dass es für die in Rede stehende Fläche keinen Flächennutzungsplan gibt. Außerdem berichtete er von Überlegungen, eine Bürgerversammlung zur Vorstellung des Projektes durchzuführen. Diese müsse aber coronabedingt außerhalb von Pinnow stattfinden- ggf. in Crivitz mit etwa 70 bis 80 Personen. Von Frau Bark wurden Bedenken angemeldet, eine Versammlung in Pandemiezeiten außerhalb der Gemeinde durchzuführen. Viele Einwohner seien älter und könnten ggf. nicht selbst dort hinfahren, aber Fahrgemeinschaften sind aktuell nicht möglich.
Weitere Informationen bzw. Fragen zu dem geplanten Ferienpark Hog Barg wies Herr Klaus-Michael Glaser im Weiteren unter Verweis auf die Hauptsatzung der Gemeinde zurück.

Seit dem 28. November 2020 informiert die Gemeinde Pinnow auf der offiziellen Internetseiten nur sehr oberflächlich über den Planungsstand des Projektes und ruft die Bürger zur Einsendung von „Fragen und Anregungen“ auf.

Die Planungen haben offenbar schon einen sehr konkreten Stand, jedoch fehlen konkrete Details zu den möglichen Investoren, den betroffene Flurstücken, den Interessenlagen der Beteiligten und die Ausführung der nächsten Planungsschritte.

Es wird suggeriert, dass der Mehrwert in einem kleinen Kiosk für Brötchen und einer Sportanlage für die ortsansässige Jugend des Ortsteils Godern liegt.

Auch vermissen wir die von den Fraktionen gestellten Fragen und die daraufhin erfolgten Antworten des Investors auf den Internetseiten der Gemeinde.

[Update 08.12.2020 - 12:00 Uhr]: Auf der Internetseite der Gemeinde wurden die Fragen der Fraktionen am Abend des 07. Dezember 2020 veröffentlicht: KLICK

Die Informationen auf den Internetseiten umfassen:

Karte des „Entwicklungskonzeptes 2“: KLICK
Grafik der geplanten Sportanlage auf dem Gelände: KLICK
Planungsbeispiel der geplanten XXL Ferienhäuser: KLICK
10 Fragen zu energetischen Belangen. Fragensteller und Beantworter gehen hieraus nicht hervor: KLICK


Die Größe der Ferienhäuser lässt erwarten, dass ein reger Tagungs- und Party-Tourismus wechselnder Großgruppen entstehen wird.
Der Investor bewirbt die großen Ferienhäuser für Gruppenreisen: KLICK


Interessant: Eine sehr ähnliche Projektplanung mit fast identischem Ausmaß gab es 2019 bereits in Retgendorf (Gemeinde Dobin am See). Die „Bürgerinitiative für Wohnqualität in Dobin am See und gegen ein XXL-Feriendorf am Kiefernweg“ stellte sich gegen ein solches Projekt.

Weitere Informationen: Internetseiten der Bürgerinitiative.

Das Projekt scheiterte in Retgendorf an den erheblichen Bürgerprotesten.

In Godern soll der XXL Ferienpark jetzt gebaut werden.

Argumente

Wir als Bürgerinitiative am “HOG BARG“ erläutern im Folgenden unsere Argumente gegen diese Maßnahme:

1. Bekannte Merkmale der geplanten Anlage

  • Überplanung der Flurstücke 504 – 507
  • Vermerk für diese Fläche im amtlichen Flächennutzungsplan:
    „von der Genehmigung ausgeschlossen“ (Gebiet für den B-Plan 18, Flurstücke 506, 507 von 2015)
  • 30 Ferienhäuser mit ca. 400 Betten auf den Teilstandorten 1 – 3
  • Große Häuser bis 300 m² mit 9 Schlafzimmern, Schwimmbad, für ca. 24 Personen
  • Verkehrsanbindung oberhalb von Godern, fußläufige Anbindung zum Pinnower See


Mit diesen Merkmalen greift die Maßnahme massiv in die Ortslage ein. In der Hauptsaison beträgt die Gästeanzahl über 100 % der Einwohneranzahl des Ortsteiles Godern.

Damit würden erhebliche Einwirkungen auf die Ortslage und ihre Umgebung einhergehen. Es ist zu erwarten, dass ein Massentourismus künftig das Ortsbild von Godern prägt.


2. Stellung der vorgesehenen Maßnahme zum Leitbild der Gemeinde Pinnow

Im Jahr 2015 hat die Gemeinde Pinnow ein Leitbild mit 11 Leitbildthesen verfasst. „Die Leitbildthesen drücken aus, was die Pinnower im Jahre 2025 über ihre Heimat sagen möchten.“

These 2: Die Gemeinde Pinnow gewährt durch ein sicheres und natürliches Umfeld ein harmonisches Miteinander von Bürgern und Gästen.

These 10: Die Gemeinde Pinnow ist ein Erholungsgebiet mit Kultur- und Erlebniswert. Im weiteren werden Entwicklungsziele und Maßnahmen definiert. Ein Entwicklungskonzept „Sanfter Tourismus“ soll ausgearbeitet werden. Das Leitbild entstand aus einer Bürgerbefragung in der Gemeinde Pinnow. Die Bürger haben als besondere Stärke in der Befragung herausgestellt: „ Teil des Naturparks Sternberger Seenland in unmittelbarer Nähe zur Landeshauptstadt Schwerin, bietet intakte Natur, Seen und Ruhe“.

Der zu erwartende Massentourismus steht im krassen Wiederspruch zu den selbst definierten Zielen eines sanften Tourismus.

3. Stellung der vorgesehenen Maßnahme zu den Forderungen aus der Satzung des „Naturpark Sternberger Seenland“

Der Ortsteil Godern befindet sich im Geltungsbereich des Naturparks „Sternberger Seenland“ (Landesverordnung vom 20.12.2004).

In § 3 und § 4 werden „einheitliche und nachhaltige Entwicklung“, „großräumig unzerschnittene Lebensräume“, „Schutz, Pflege, Wiederherstellung und Entwicklung einer Kulturlandschaft mit reicher Naturausstattung“ genannt. Der Naturpark soll die eiszeitlich geprägte Landschaft bewahren.



Das eiszeitliche Schmelzwassertal, das sich vom Flurstück 503/504 bis hinter den Zittower Weg erstreckt, ist ein besonderes Merkmal dieses Naturparkes. Es darf deshalb nicht durch ein Objekt des Massentourismus gestört werden.

4. Stellung der vorgesehenen Maßnahme zum Managementplan für das Gebiet DE 2335-301 „Pinnower See“.

Der Managementplan (FFH-Gebiet „Pinnower See“) wurde am 29.10.2018 durch das Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt eingeführt. Im Punkt „Erhaltungsmaßnahmen“ Seite 35 wird auch die Nutzung des Pinnower Sees als Badesee angesprochen. „Nährstoffeinträge, die mit angrenzenden Nutzungen sowie mit vorhandenen Erholungsnutzungen (insb. Badenutzung, Boots- und Angelsport) und mit angrenzenden Siedlungsbereichen verbunden sind, dürfen nicht erhöht werden (Ae13).“

Die Maßnahme „Ferienpark Hog Barg“ ist eindeutig auf den Pinnower See mit seiner Badestelle in Godern fokussiert. Mit bis zu 400 Gästen in der Badesaison käme eine erhebliche Belastung auf den Strand und den See zu.

Schon jetzt ist in den warmen Sommermonaten die Frequentierung der Badestelle grenzwertig, sie würde durch den Ferienpark unzulässig vergrößert.

5. Auswirkung auf die Wasserver- und Entsorgung

Zur Ver- und Entsorgung mit Trinkwasser und Ableitung des Abwassers gibt es noch keine Angaben aus der geplanten Maßnahme. Aus der Luxus-Nutzung der Häuser würden wir einen pro-Kopf-Verbrauch von bis zu 200 Liter/Tag schätzen, das sind bei voller Belegung bis zu 80.000 Liter pro Tag. Da sich nach Fertigstellung der Maßnahme die Personenzahl im Ortsteil Godern in der Hauptsaison verdoppelt hat, steht die Frage, ob insbesondere die Druck-Abwasserleitung diese Mehrbelastung verträgt.

Es ist zu prüfen, ob neue Druckwasserleitungen in Richtung Klärwerk in beträchtlichem Umfang erforderlich sind. Diese Kosten wären der Maßnahme zuzurechnen. Die durch Klimaveränderung sich zuspitzende Versorgungslage mit Trinkwasser sollte durch diese Anlage des Massentourismus nicht noch verschärft werden.

6. Fazit

Die Anlage des Feriendorfes wird vorteilhaft sein für:

  • die Verkäufer der Grundstücke
  • Umsatz und Gewinn der dänischen Bau AG Skanlux
  • zukünftige renditeorientierte Käufer von Immobilien
  • für die Fa. Novasol als Anbieter der Ferienhausvermietung
  • für Reinigungs- und Pflegeunternehmen

Demgegenüber sind Schäden für den Ortsteil Godern, seine Landschaft und seine Bewohner zu erwarten:

  • Unwiederbringliche Zerstörung der eiszeitlich geprägten Endmoränenlandschaft
  • Verschlechterung des Erlebniswertes von Natur und Landschaft
  • Steigender Wasserverbrauch und stärkerer Abwasseranfall
  • Massentourismus durch Missverhältnis von ca.350 Einwohnern zu ca. 400 Touristen und zusätzlich zahlreichen Tagestouristen aus dem Schweriner Umkreis
  • starke zusätzliche Verkehrsbelastung auf Straßen, Geh- und Radwegen und Wanderrouten und auf Parkplätzen (bei 400 Gästen können ca. 100 zusätzliche PKW erwartet werden)
  • Zusätzliche und unzulässige Belastung des Badestrandes
  • Verletzung von Leitbildthesen, die sich die Gemeinde selbst zum Wohl ihrer Bürger gesetzt hat
    (Ein Leben in Ruhe und Geborgenheit im Einklang mit der Natur, Bebauung in Harmonie mit der Umwelt)

Forderungen

Wir als Bürgerinitiative am “HOG BARG“ fordern von den Vertretern der Gemeinde und dem Bürgermeister:


1. Kein (XXL) Feriendorf in Godern

Keine Bebauung der Fläche nach aktuellem Planungsstand mit einem Feriendorf. Wir fordern die sofortigen Einstellungen aller Planungsaktivitäten !

2. Auswertung und Erläuterung aller bestehenden Fragen wie z.B. zu den Investitionskosten, Naturschutz, Ver- und Entsorgung und Vereinbarkeit der Planung mit dem Leitbild der Gemeinde Pinnow

Offen sind der Umfang der geplanten Investitionen, die finanziellen und ökologischen Auswirkungen sowie die tatsächlichen Mehrwerte für die Gemeinde und den Ortsteil Godern. Ungeklärt ist auch, wer Eigentümer der Häuser und Grundstücke sein wird und wer die Verwaltung übernimmt.

Wir wollen den Erhalt unseres wertvollen Naherholungsgebietes und seiner Einzigartigkeit als Verbund von offener Endmoränenlandschaft mit geschützten Hecken und Gehölzen, Wald und See. Der Wert dieses Naherholungsgebietes wird gerade in der gegenwärtigen Pandemiesituation besonders deutlich. Die betroffene Hanglage ist Teil der steilen Uferbildung des Pinnower Sees, die in Westmecklenburg einmalig ist, da die Mehrzahl der Mecklenburger Seen Toteis-Seen mit flachen, nicht bewaldeten Uferzonen sind. Die besondere Schönheit dieser Landschaft in ihrer natürlichen Eigenart gilt es zu bewahren! Die Endmoränenlandschaft und geschützten Biotope am "Hog Bark werden durch dieses Projekt zerstört.

Das Planvorhaben greift nicht nur massiv in die Landschaft ein, sondern hat auch direkte Folgen auf die Wohnqualität in der Gemeinde.

Wir sind nicht gegen sanften Tourismus; denn das ist eine Form des Reisens, die so wenig wie möglich auf die bereiste Natur einwirkt und ihr so wenig wie möglich schadet und deren Ziel es ist, die Natur möglichst nah, intensiv und ursprünglich zu erleben.
Diese Form von Tourismus stimmt auch mit den Leitbildern unserer Gemeinde überein.
Dem steht der geplante Ferienpark diametral entgegen.


3. Keinerlei Aufstellungsbeschlussfassung ohne umfassende Information aller Bürger durch eine Bürgerversammlung

Es entsteht durch die nunmehr auf den Internetseiten der Gemeinde Pinnow veröffentlichte Planung sowie die dortigen Ausführungen der Eindruck, dass dadurch eine umfassende Bürgerbeteiligung ersetzt werden soll. Das ist aus unserer Sicht völlig inakzeptabel! Durch den Bürgermeister muss klar kommuniziert werden, dass eine Aufstellungsbeschlussfassung nicht ohne eine Bürgerversammlung erfolgen wird. Auch wenn dies eine Verzögerung für den Investor bedeutet.

In Zeiten einer globalen Pandemie zusammen mit dem aktuellen Teil-Lockdown ist eine Bürgerversammlung nicht möglich. Unter diesen Voraussetzungen darf ein solches Projekt nicht ohne Bürgerversammlung zur Beschlussfassung kommen.

Wir nehmen Sie beim Wort, Herr 1. stellv. Bürgermeister Klaus-Michael Glaser, es ist keine Eile geboten !

4. Offenheit, eine breite Beteiligung und einen Dialog zur gemeinsamen Entwicklung unserer Gemeinde mit dem Ortsteil Godern

Ein Projekt dieser Größenordnung benötigt eine sehr breite und frühzeitige öffentliche Bürgerbeteiligung. Zeitdruck ist hier kein guter Rahmen. Lassen Sie uns die Gelegenheit nutzen um gemeinsam über die Zukunft und die Entwicklung unserer Gemeinde zu diskutieren und Konzepte zu entwickeln.

Über uns

Wir sind eine Gruppe an Einwohnern der Gemeinde Pinnow, die sich bei so massiven Entwicklungsprojekten beteiligt sehen wollen.

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Unterstützer:

Familie Randow-Will - Godern
Kirsten und Holger Heideklang - Godern
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Marlies und Philip Mendel - Godern
Michael und Ilona Würschnitzer - Godern
Ulrike und Dirk Stern - Godern
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Familie Ullrich - Godern
Manuela und Eckhard Erdmann - Schwerin
Familie Philippzig - Godern
Astrid Seedorf - Schwerin
Familie Radeke - Godern
Familie Blüml - Godern
Christina Pinnisch - Godern
Peer Falkenberg - Wustrow
Markus Harm - Wiesbaden
Elvira und Rüdiger Schubert - Pinnow
Bernhard Gazioch - Pinnow
Nils Kaben - Pinnow
Ines und Lutz Scholze – Godern
Günther Pallauf - Pinnow
Thies Wöllecke - Pinnow
Familie Hüttner - Pinnow
Katja Braun -
Karl-Heinz Busch - Pinnow
Horst Hauschildt - Godern
Michael Albath - Raben Steinfeld


Unterstützen Sie die Bürgerinitiative am “HOG BARG“. Gerne nennen wir an dieser Stelle Ihren Namen.

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Kontakt


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Bürgerinitiative am “HOG BARG“

Verantwortlich für den Inhalt:

Juliane Rickert
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c/o Frank Würschnitzer
Am Pinnower See 6
19065 Pinnow OT Godern
Telefon: 03860 5016943

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